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Im Januar 2011, haben wir einenPetitions-Brief an den Berichterstatter des Europaparlaments zum Dossier über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID), MdEP Markus Ferber geschrieben. Mehr als 8000 EU-Bürger_Innen haben den Brief unterzeichnet!

Da wir an einen Politiker in Brüssel geschrieben und uns dabei auf einen sehr technischen Text bezogen haben, haben wir absichtlich die Sprache im Brief auch technisch gehalten.

Der Brief fordert im Wesentlichen drei Dinge. Erstens soll der Rohstoffhandel in der Öffentlichkeit ablaufen und nicht hinter verschlossenen Türen („über den Tresen“), damit die Behörden und die Öffentlichkeit, wie auch große Finanzakteure, wissen, was passiert. Das heißt, dass die Verträge einheitlich sein müssen und nicht kompliziert sein dürfen.

Zweitens geht es um eine aussagekräftige Berichterstattung der Händler darüber, welche Verträge sie halten und ob sie auf fallende oder steigende Preise wetten. So können wir sehen, was wirklich passiert, und die Behörden können eingreifen, wenn Spekulanten anfangen, Blasen zu verursachen.

Und schließlich geht es um Limits, also Begrenzungen, welcher Anteil des Marktes von einem einzelnen Händler oder einer Art Händler (z.B. Hedgefonds) gehalten werden kann, und dass es dabei keine Schlupflöcher geben darf. Die Behörden müssen eingreifen können, wenn Spekulanten die Märkte mit ihren riesigen Wetten überfluten.

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In 2011 haben wir mehr als 50000 E-Mails an die Mitglieder des Europaparlaments, und zuvor 14000 E-Mails an die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses im Europaparlament geschrieben, und sie aufgefordert, sich gegen Spekulation auf Nahrungsmittel einzusetzen. Wir haben erhebliche Verbesserungen in der Gesetzesvorlage des Ausschusses zu Warenterminmärkten, genannt "EMIR", erreicht.

News Spekulation auf Nahrungsmittel

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